Systemvergleich zur
Energieumwandlung aus
Strömungen 

Die Influx-VA untersucht einen anderen technischen Ansatz zur Nutzung von Strömungen als klassische Windenergieanlagen. 

Im Mittelpunkt steht der Vergleich unterschiedlicher technischer Grundlogiken. 

Die gegenwärtige Untersuchung konzentriert sich zunächst auf Windströmungen als allgemein verfügbares Untersuchungsmedium. Das zugrunde liegende Maschinenprinzip ist jedoch nicht auf Luftströmungen beschränkt.

Gegenüberstellung einer etablierten Windenergieanlage und der
Influx-VA als Ausgangspunkt des Systemvergleichs

Ausgangspunkt der Untersuchung

Die dargestellten Zusammenhänge sind Gegenstand laufender Untersuchungen und werden im Rahmen eines methodischen Systemvergleichs bewertet. 
Die Influx-VA untersucht keine direkte Weiterentwicklung klassischer Windenergieanlagen, sondern eine andere technische Systemlogik mit
aktiver Steuerung, variablen Bewegungsabläufen und dynamischen Betriebszuständen. 
Die Influx-VA soll nicht wie eine klassische Turbine verstanden werden, die möglichst gleichmäßig rotiert. Sie wird als aktiv gesteuertes System betrachtet, bei dem Bewegungsphasen, Flügelstellungen und Betriebszustände gezielt miteinander kombiniert werden.

Klassische Windenergieanlage Influx-VA 
Auftriebswirkung Winddruck und weitere Wirkmechanismen 
gleichförmige Rotation variable Rotation 
möglichst gleichmäßiger Lauf variable Bewegungsabläufe 
stationärer Betrieb dynamische Betriebszustände 
passive Aerodynamik aktive Steuerung 
Gondel in großer Höhe Maschinenraum am Boden 
Fokus auf aerodynamischen Wirkungsgrad Fokus auf System- und Bewegungssteuerung 
hochoptimierte Rotorblätter softwaregestützte Betriebsführung 

Unterschiedliche Grundlogiken 

Die Influx-VA untersucht keinen Ansatz der direkten Weiterentwicklung klassischer Windenergieanlagen, sondern eine andere technische Systemlogik. 

Methodischer Vergleich 

Die Influx-VA wird im Rahmen eines methodischen Systemvergleichs 
mit einer etablierten Windenergieanlage verglichen. 

Als Referenz dient die GE Vernova GE 2.5-120 als modernes 
Onshore-System der 2–3-MW-Klasse. 

Der Vergleich bewertet nicht einzelne Bauteile, sondern zwei unterschiedliche technische Systemansätze anhand gemeinsamer 
Bewertungsmaßstäbe.

Der Vergleich dient der technischen Einordnung unterschiedlicher Systemansätze unter vergleichbaren Randbedingungen. 

Im Mittelpunkt stehen: 

  • Jahresenergie 
  • strukturelle Kostenaspekte 
  • Betrieb 
  • Wartung 
  • Unterschiede der Systemarchitektur 
Vergleichsebene Klassische Referenzanlage Influx-VA 
Referenzsystem GE Vernova GE 2.5-120 Influx-VA 52 m 
energetische Bewertung Jahresenergie Jahresenergie 
kostenbezogene Bewertung Herstellung, Betrieb, Wartung Herstellung, Betrieb, Wartung 
Wartungsstruktur Maschinenraum in der Gondel Maschinenraum am Boden 
zusätzliche Systemstruktur klassische Turbinenarchitektur obere Plattform mit Infrastruktur 

Methodischer Vergleichsrahmen für die Bewertung einer klassischen Windenergieanlage und der Influx-VA.

Die Influx-VA  

Die Influx-VA basiert auf aktiven Bewegungsabläufen, softwaregestützter Steuerung und dynamischen Betriebszuständen innerhalb eines Umlaufs. 

Die Untersuchung richtet sich insbesondere auf die Frage, ob sich unterschiedliche Bewegungs-, Last- und Strömungszustände innerhalb eines Umlaufs gezielt nutzen lassen.

Bewegungsabläufe 

Im Unterschied zu klassischen Windenergieanlagen basiert die Influx-VA nicht auf einer möglichst gleichförmigen Rotation, sondern auf definierten Bewegungsphasen. 

Rotor- und Flügelbewegungen können aktiv beeinflusst werden. Dadurch entstehen variable Bewegungs-, Last- und Strömungszustände. 

Ausschnitte aus der Darstellung der Bewegungsabläufe der Influx-VA. Die vollständigen Bewegungsabläufe werden in den zugehörigen Videos dargestellt.

Steuerung 

Die Influx-VA basiert auf einer aktiven Betriebsführung mit softwaregestützter Steuerung der Bewegungsabläufe. 

Im Unterschied zu klassischen Windenergieanlagen können unterschiedliche Bewegungs- und Betriebszustände gezielt vorgegeben werden.

Maschinenraum und Plattform 

Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Windenergieanlage besteht in der Anordnung zentraler Systemkomponenten in einem bodennahen Maschinenraum. 

Zusätzlich sieht die Systemarchitektur eine obere Plattform mit Strom- und kabelgebundenem Netzwerkanschluss vor.

Untersuchung und Validierung 

Die Untersuchung umfasst: 

  • technische Konzeption 
  • modellbasierte Analyse 
  • CFD-Untersuchungen 
  • schrittweise Validierung einzelner Systemaspekte 

Die gegenwärtigen Untersuchungen konzentrieren sich zunächst auf Windströmungen als allgemein verfügbares Untersuchungsmedium.

GegenüberstePrinzipdarstellung der Influx-VA. Die Darstellung dient der Veranschaulichung des Systemkonzepts und ist nicht maßstäblich. 
CAD-Darstellungen der Influx-VA eines bodennahem Maschinenraum. 
Größenvergleich der Influx-VA 52 m und der GE Vernova GE 2.5-120 im gleichen Maßstab.

Energie- und Kostenvergleich 

Der Systemvergleich dient der technischen Einordnung unterschiedlicher Ansätze zur Energieumwandlung aus Strömungen. 

Im Mittelpunkt stehen zwei getrennte Vergleichsebenen: 

  • ein energetischer Vergleich auf Basis der Jahresenergie 
  • ein kostenbezogener Vergleich struktureller Systemeigenschaften 

Energetischer Vergleich 

Für den energetischen Vergleich dient die geometrische Flächenskalierung zunächst als Orientierung. 

Aus der Größenrelation zwischen der Influx-VA 52 m und der GE Vernova GE 2.5-120 ergibt sich eine Erwartungsgröße in der Größenordnung von etwa 0,25 für die über ein Referenzjahr gewonnene Energie. 

Dieser Wert stellt kein Ergebnis dar, sondern einen Ausgangspunkt für die Untersuchung.

Kostenbezogener Vergleich 

Der kostenbezogene Vergleich wird unabhängig vom energetischen Vergleich betrachtet. 

Berücksichtigt werden insbesondere: 

  • Herstellung 
  • Betrieb 
  • Wartung 
  • strukturelle Unterschiede der Systemarchitektur 
  • mögliche Zusatzfunktionen der Gesamtstruktur 

Eine direkte Proportionalität zwischen Energie- und Kostenfaktor wird nicht vorausgesetzt.

Ergebnisoffenheit 

Die Untersuchung verfolgt keinen Ansatz der Vorwegnahme technischer Resultate. 

Abweichungen von den erwarteten Größenordnungen werden ausdrücklich als Teil der Untersuchung und möglicher Erkenntnisgewinn verstanden. 

Der Vergleich dient der technischen Einordnung eines alternativen Systemprinzips und nicht der Ableitung allgemeiner Leistungsbehauptungen. 

Dokumentation / Projektstand 

Die Influx-VA befindet sich gegenwärtig in einer Phase der technischen Untersuchung und Validierung. 

Die Arbeiten umfassen insbesondere: 

  • technische Konzeption 
  • Simulation 
  • CFD-Untersuchungen 
  • Systemvergleich 
  • Untersuchung aktiver Bewegungsabläufe 
  • softwaregestützte Betriebsführung 
  • Bewertung dynamischer Betriebszustände 
  • Vorbereitung prototypischer Untersuchungen 

Weiterführende Untersuchungen 

Die gegenwärtigen Untersuchungen konzentrieren sich zunächst auf Windströmungen als allgemein verfügbares Untersuchungsmedium. 

Das zugrunde liegende Maschinenprinzip ist jedoch nicht auf Luftströmungen beschränkt. Untersuchungen in Wasserströmungen können aufgrund der höheren Dichte des Mediums zu anderen energetischen Randbedingungen führen.

Maschinenraum und Plattform 

Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Windenergieanlage besteht in der Anordnung zentraler Systemkomponenten in einem bodennahen Maschinenraum. 

Zusätzlich sieht die Systemarchitektur eine obere Plattform mit Strom- und kabelgebundenem Netzwerkanschluss vor.

GegenüberstePrinzipdarstellung der Influx-VA. Die Darstellung dient der Veranschaulichung des Systemkonzepts und ist nicht maßstäblich.